Zwei Menschen, eine Trainingsfläche, eine hartnäckige Frage
Jede Unternehmensgeschichte hat einen Moment, in dem sich zwei sehr unterschiedliche Menschen zufällig für dasselbe Problem interessieren. Für Indoor Informatics war dieser Moment in Otaniemi in Espoo, mitten in der Start-up-Community der Aalto-Universität, über den Kiuas Accelerator und Startup Sauna.

Aki Illikainen, CEO des Unternehmens, hatte einen Fitnessclub geführt, bevor er Indoor Informatics mitbegründete, und am eigenen Leib erfahren, wie viel von dieser Arbeit auf Vermutungen beruht. Welche Geräte wurden tatsächlich genutzt? War das neue Layout wirklich besser, oder sah es nur auf dem Papier besser aus? Er kannte die Fragen, die sich Gym-Betreiber jeden Tag stellen, weil er sie sich selbst gestellt hatte.

Teemu Toivonen, CTO und Mitgründer des Unternehmens, kam von der entgegengesetzten Seite zum selben Problem: mit echter Begeisterung dafür, Computern das Sehen beizubringen, wie er es nennt. Gewöhnliche Sicherheitskameras, erkannte er, erfassten längst alles, was ein Gym-Betreiber wissen möchte. Die Technik musste nur lernen, hinzusehen und zu zählen.
Bringt man diese beiden Instinkte zusammen, einen Gründer, der das Problem selbst gelebt hat, und einen Gründer, der die Augen bauen konnte, um es zu lösen, entsteht der erste funktionierende Prototyp des Unternehmens: eine Sicherheitskamera, ein wenig Computer Vision und ein Dashboard, das endlich die Frage beantworten konnte, die sich Gym-Betreiber seit Jahren stellten.






