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Auslastung im Gym

Auslastung bedeutet die tatsächliche Nutzung des Gyms oder eines einzelnen Geräts im Verhältnis zu seiner maximalen Kapazität. Sie zeigt, wo Umsatz entsteht und wo er verloren geht: hohe Auslastung bei zentralen Geräten ist ein Engpass für das Mitgliedererlebnis, niedrige Auslastung bei teuren Geräten ist eine direkte Fehlinvestition.

Worum es geht

Auslastung wird auf mehreren Ebenen berechnet: Besucher im Gym im Verhältnis zur Kapazität pro Stunde, Personen in einer Zone im Verhältnis zur Quadratmeterzahl, aktive Nutzungszeit eines einzelnen Geräts im Verhältnis zur Öffnungszeit. Die Kennzahl wird als Prozentsatz oder beispielsweise als Nutzungsstunden pro Tag ausgedrückt.

Was die Zahlen typischerweise zeigen

In den Daten des GymPlus-Netzwerks ist ein durchschnittliches Laufband etwa 2,3 Stunden pro Tag aktiv in Nutzung. Die mediane Trainingssession dauert vier Minuten, der Mittelwert fünf. Die Differenz zeigt, dass einige lange Sessions den Mittelwert verzerren, und in der Kapazitätsplanung sollte mit dem Median gearbeitet werden.

Bei Kraftgeräten ist das Nutzungsprofil verteilter: freie Gewichte sind im Verhältnis zur Anzahl die meistgenutzten Geräte des Netzwerks, auch wenn eine einzelne Hantel nur kurzzeitig in Verwendung ist.

Warum sie Entscheidungen leitet

Auslastung kombiniert mit dem Anschaffungspreis eines Geräts zeigt, welches Gerät die meisten Trainingsminuten pro investiertem Euro liefert. Die Umkehrlogik gilt ebenfalls: Ein Gerät, das niemand nutzt, belegt Bodenfläche, die Umsatz für andere Nutzungen erzeugen könnte.

Jeder Quadratmeter ist im Gym-Geschäft eine Kostenposition, weshalb Sessions pro Quadratmeter zu den wichtigsten Kennzahlen gehören, die Gym-Planer und -Betreiber verfolgen sollten.

Häufige Fehler

Auslastung wird häufig zu grob interpretiert. Ein Tagesdurchschnitt sagt nichts aus, wenn das Gym zweimal täglich überlastet ist. Der Durchschnitt kann gut aussehen, während das Mitgliedererlebnis leidet.

Der zweite häufige Fehler ist, nur die Gesamtauslastung des Gyms statt die nach Gerätegruppen zu betrachten. Die Aggregation verbirgt, dass Laufbänder voll sind, während Rudergeräte ungenutzt stehen. Auslastung sollte stets als Zeitscheibe und nach Gerätegruppe gelesen werden.

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