Wofür er verwendet wird
Dokumentation. Die erste Rolle eines Grundrisses ist die Dokumentation: Er zeigt, welche Geräte im Gym stehen und wo. Das erleichtert Wartung, Versicherungsvorgänge und Onboarding.
Planung. Werden Nutzungsdaten als Layer auf den Grundriss gelegt, etwa als Heatmap, sieht man, wie Mitglieder die Fläche tatsächlich nutzen, und Veränderungen können datenbasiert geplant werden.
Kommunikation. Ein Grundriss ist eine natürliche Art, die Fläche einem neuen Mitglied, Partner oder Investor zu präsentieren.
Sessions pro Quadratmeter
Eine der besten Kennzahlen, die auf einen Grundriss gelegt werden kann, sind Sessions pro Quadratmeter, also wie viele Trainingsminuten oder Sessions jeder Quadratmeter Boden erzeugt. Die Kennzahl zeigt, welche Flächen Wert schaffen und welche Fläche wegnehmen.
Eine weitere wichtige Kennzahl sind Trainingsminuten pro Quadratmeter: Geräte, die kurze, aber intensive Sessions sammeln, können mehr Gesamtwert erzeugen als Geräte mit langen, aber seltenen Sessions.
Verbindung von Grundriss und Nutzung
Nutzung lässt sich auf drei Ebenen mit dem Grundriss verbinden.
- Geräteebene, wie viele Minuten jedes Gerät in Verwendung ist.
- Zonenebene, wie viele Mitglieder gleichzeitig in einer Zone sind.
- Flussebene, wie sich Mitglieder innerhalb ihrer Session zwischen Zonen bewegen.
Alle drei zusammen ergeben ein vollständiges Bild der Flächennutzung, ausgehend von einem Grundriss und einer Datenquelle, statt zehn getrennten Kennzahlen.
Typische Anwendungsfälle
Ein Grundriss ist unverzichtbar, wenn Fragen wie diese beantwortet werden sollen: Welche Geräte sollten ergänzt oder entfernt werden? Sollte der Freihantelbereich erweitert werden? Funktionieren Gruppenkursbereich und Individualtraining gleichzeitig? Steht die Umkleide- und Duschkapazität im Verhältnis zur Gym-Auslastung?
Ohne Grundriss beruhen diese Entscheidungen auf Intuition und Einzelbeobachtungen. Mit Grundriss und Daten beruhen sie auf sichtbarer Evidenz.